Das tapfere Schneiderlein

Das tapfere Schneiderlein

Das tapfere Schneiderlein

Regie: Christian Theede

An einem Sommermorgen saß ein Schneiderlein auf seinem Tisch am Fenster, war guter Dinge und nähte aus Leibeskräften …

Da kam eine Bauersfrau die Straße herab und rief “Gut Mus feil! Gut Mus feil!” Das Schneiderlein bekam Appetit und schmierte sich mit dem guten Mus ein Brot. Da das Schneiderlein erst seine Arbeit erledigen wollte, legte es das Brot beiseite und so kam es, dass von dem süßen Geruch angelockt, sich schnell Fliegen in großer Menge versammelten.

Der Schneider schlug mit einem Lappen auf die Fliegen ein und als er die toten Exemplare zählte, waren es nicht mehr und nicht weniger als Sieben. Er meinte, die ganze Welt müsse von seiner Tapferkeit erfahren und so nähte er sich einen Gürtel. Darauf stickte er in großen Buchstaben “Sieben auf einen Streich!”. Er wanderte in die Welt hinaus und überlistete auf seinem Weg einen gewaltigen Riesen und nachdem er lange gewandert war, kam er an einen Königshof.

Dort war man von seinen “Heldentaten” angetan und so versprach ihm der König seine Tochter und das halbe Reich, wenn er drei Aufgaben erfüllen würde. So sollte er einen Riesen bändigen, ein Einhorn fangen und ein Wildschwein zähmen. Dem Schneiderlein gelang mit List und Tücke die Lösung der Aufgaben und so bekam er die schöne Königstochter zur Frau.

Eines Nacht hörte man ihn jedoch im Traum sprechen: “Junge, mach mir den Wams und flick mir die Hosen, oder ich will dir die Elle über die Ohren schlagen” und so merkte die Königin, aus welcher Gasse er gekommen war. Daraufhin wollte sie ihn natürlich dorthin zurück schicken und sann nach einer List.

Doch auch hier war das clevere Schneiderlein nicht zu überlisten und so blieb es ein Leben lang König.

Quelle: https://www.rbb-online.de/maerchenfilm/archiv/schneiderlein/das_tapfere_schneiderlein_1.html

DE ‧ 2008 ‧ TV-Film, Fantasy

Drehbuch: Dieter Bongartz nach den Gebrüdern Grimm
Regie: Christian Theede
Produktion: Ziegler Film Köln
Sender: NDR

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Detailfreudig ausgestatteter Märchenfilm über Großherzigkeit und Dankbarkeit, trickreich und kindgerecht erzählt.