1. Mai – Helden bei der Arbeit

1. Mai – das Ende vom Lied

1. Mai - das Ende vom Lied

Regie: Sven Taddicken

Der junge Türke Yavuz will erwachsen werden, seine Männlichkeit beweisen und zum ersten Mal mit seinem Bruder am 1. Mai losziehen. Auf seinem Streifzug durch das anbrechende Chaos lernt Yavuz den Altlinken Harry kennen, mit dem er seine Straßenbarrikade errichtet, um so der allgegenwärtigen Polizeigewalt zu trotzen. Für Harry ist dies der Höhepunkt des Protestes – für Yavuz ist es erst der Anfang. Provinzpolizist Uwe, mit seinen Kollegen zur Demo am 1. Mai in Berlin abgestellt, hat ganz andere Sorgen. Er kann an nichts denken, außer daran, das ihn seine Frau seit Monaten mit dem Metzgersohn betrügt. Deeskalation ist eine schöne Idee, der Tipp der Kollegen, sich in einem polizeifreundlichen Puff auf andere Gedanken bringen zu lassen, auch. Trotzdem verläuft die Nacht der Nächte für Uwe anders als gedacht. Jacob und Pelle, zwei Kleinstadtkids, machen auf Krawalltouristen und fahren nach Berlin in der Hoffnung auf Randale. Doch als sie scheinbar ziellos zwischen Touri-Programm, dem besten Dönerladen Berlins und dem Demonstrationszug des schwarzen Blocks driften, müssen sie selber etwas Action in Gang bringen, um ihrer halbstarken Wut Luft zu machen. Das Ende des Tages führt sie zusammen: ins Urban Krankenhaus Kreuzberg…

4 Regisseure, 3 Geschichten, 1 Film: Mit ‘1. Mai – Helden bei der Arbeit’ haben die Produzenten ein konzeptionell innovatives Gemeinschaftsprojekt auf die Beine gestellt. Drei Teams haben zur gleichen Zeit am gleichen Ort unabhängig voneinander jeweils eine Episode gedreht, die einen Film entstehen ließen: ‘1. Mai’. Ludwig & Glaser, Jakob Ziemnicki und Sven Taddicken haben die Episoden inszeniert. Vor der Kamera ist ein fantastisches Ensemble versammelt, darunter Peter Kurth (‘Good Bye, Lenin!’), Shooting-Star 2008 Hannah Herzsprung (‘Vier Minuten’), Benjamin Höppner (‘Die Wache’), Torsten Michaelis (‘Mein Führer’), Oktay Özdemir (‘Knallhart’), Jacob Matschenz (‘Die Welle’), Ludwig Trepte (Goldene Kamera 2008 für bester Film und Fernsehnachwuchs) und der elfjährige Cemal Subasi aus Kreuzberg in seiner ersten Kinorolle. Als Eröffnungsfilm der Reihe ‘Perspektive Deutsches Kino’ begeisterte ‘1. Mai’ auf der Berlinale 2008 Publikum und Presse.

Quelle: https://www.videobuster.de/dvd-bluray-verleih/103785/1-mai

DE ‧ 2008 ‧ Kino-Episodenfilm ‧ Kinostart: 30.04.2008

Drehbuch: Michael Proehl
Regie: Sven Taddicken
Produktion: Frisbeefilms and Jetfilm in Koproduktion
Sender: HR, arte
Verleih: Delphi Filmverleih

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