Nicht den Boden berühren

Nicht den Boden berühren

Buch & Musik (& Buch): Mia Spengler

Gesehen oder gesehen werden: die 1990er Jahre sind ein Jahrzehnt der Selbstdarsteller und Fila gehört dazu. Zwischen Clique, Erwachsenwerden und der großen Liebe muss sie auf ihr Herz und auf ihre wahren Gefühle hören.

Die 15-jährige Fila ist eine Selbstdarstellerin und erfüllt damit einen weitverbreiteten Standard einer Lebensweise, die für die 1990er Jahre symbolisch sind. Sie lebt von Tag zu Tag und verfolgt dabei nur ein Ziel: Sie will gesehen werden. Mit ihrer Einstellung zum Leben beeindruckt sie ihre Clique und fühlt sich dadurch weiter angespornt. Doch als der 27-jährige Artur in ihr Leben tritt, ändert sich Filas Sicht der Dinge. Artur ist der einzige, der unter ihrem stark zugeschminkten Gesicht, die wahre Schönheit entdeckt. Artur ist gutmütig und hilfsbereit, das nutzt die Clique rund um Fila schamlos aus, ohne dass es Artur merkt. Aber als dann eine Konkurrentin ins Spiel kommt, steht Fila vor einer Entscheidung – eine Entscheidung, die sie so noch nie treffen musste – entweder entscheidet sie sich für ihr bloßes Image oder gibt ihren echten Gefühlen eine Chance zu existieren.
Quelle: https://www.moviepilot.de/movies/nicht-den-boden-beruhren

DE · 2013 · Laufzeit 28 Minuten · Drama

Drehbuch: Stefanie Schmitz, Mia Spengler
Regie & Musik: Mia Spengler
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg
Sender: SWR

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Preise

Auswahl

Torino Prize – Filmfestival San Sebastian, Spain · Beste Regie
Förderpreis der Landesbank Baden-Württemberg
Max-Ophüls Preis 2013 · Nominierung
Hauptpreis des Landesfilmdienst Reihnlandpfalz · Bester Kurzfilm
Bamberger Kurzfilmtage · Bester Kurzfilm
Kurzfilmfestival Landshut · Audience Award
International Studentfilmfestival Munich · Best Cinematography Award
Cinemaiubit Bukarest · Best Actress für Emma Drogunova
Kin International Filmfestival · lobende Erwähnung