Polizeiruf 110 – Hetzjagd

Polizeiruf 110 – Hetzjagd

Polizeiruf 110 - Hetzjagd

Regie: Ute Wieland

Wolfgang Straub wird wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Tochter Jasmin verurteilt und ins Gefängnis gebracht. Seine Frau, die ihn während des Prozesses schwer belastet, hat sich von ihm getrennt. Sie lebt nun mit Jasmin auf ihrem Reiterhof, den sie mehr schlecht als recht führt. Zu ihrer Unterstützung quartiert sich ihr Vater bei ihr ein, der sich aber schnell zum Haustyrann entwickelt. Wolfgang hat im Gefängnis einen schweren Stand. Sein Delikt ist unter den Mitgefangenen verpönt, sodass er von ihnen schikaniert und misshandelt wird. Am Ende landet er in der psychiatrischen Abteilung des Gefängnisses. Dort lernt er Dietmar Achthaler kennen, einen Psychopathen, der sinnlos mehrere Pferde abgeschlachtet hat. Dietmar hat einen ins Gefängnis geschmuggelten Brief für Wolfgang. Seine Tochter schreibt ihm darin verzweifelt, dass sie nicht mehr leben will. Da Dietmar den Brief aus Versehen vernichtet, kann Wolfgang niemandem klar machen, in welcher Gefahr seine Tochter schwebt. Bei einer Beratung durch die Anstaltspsychologin trifft Wolfgang zufällig auf die Kommissarin Vera Bilewski. Sie interessiert sich für Dietmar, denn sie recherchiert gerade in einem Fall grausam abgeschlachteter Pferde. Doch Dietmar rastet aus und für Wolfgang ergibt sich plötzlich die Möglichkeit, zu fliehen. Er nimmt Vera Bilewski als Geisel und schafft es, mit ihr und Dietmar die Justizvollzugsanstalt zu verlassen. Wolfgang hat dabei zunächst nur vor, seine Tochter zu retten. Er gewinnt jedoch zunehmend Vertrauen zu Vera und versucht, sie dazu zu bewegen, seinen Fall neu aufzurollen. Obwohl die Kommissarin Wolfgang hilft, seine Tochter zu sehen, leitet sie gleichzeitig seine erneute Festnahme ein. Sie interessiert sich jedoch nun für den Fall und beginnt, neu zu ermitteln.
Quelle: https://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/polizeiruf-110/sendung/1998/hetzjagd-100.html

DE · 1998 · Laufzeit 90 Minuten · Kriminalfilm, Drama

Drehbuch: Klaus-Peter Wolf, Friedhelm Zündel
Regie: Ute Wieland
Produktion: Süddeutscher Rundfunk (SDR)
Sender: für ARD

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