Rammbock

Rammbock

Rammbock

Bildgestaltung: Moritz Schultheiß

Michael (Michael Fuith) wohnt eigentlich in Wien, kommt aber nach Berlin, um seiner Ex-Freundin Gabi (Anna Graczyk) die Schlüssel zurückzugeben und mit ihrer Beziehung endgültig abzuschließen. Gabi ist aber zu seiner Besorgnis nicht da. Als er vor ihrer Wohnung zwei Handwerker trifft, denkt er sich zunächst nichts dabei. Plötzlich dreht aber einer der beiden durch und greift seinen Kollegen Harper (Theo Trebs) wie rasend an. Zusammen schaffen sie es, den Angreifer abzuwehren, doch eines ist klar: Irgendetwas stimmt hier nicht.

Schnell ist auch klar, was. In der deutschen Hauptstadt ist eine Zombieepedemie ausgebrochen und breitet sich rasend schnell aus. Während die Straßen Berlins in Chaos gestürzt werden, verbarrikadieren sich Michael und Harper in der Wohnung. Doch wie sollen sie Gabi finden und überleben, während sich das Haus mit Horden von hungrigen Infizierten füllt?

Quelle: https://www.moviepilot.de/movies/rammbock

DE· 2010 · Laufzeit 63 Minuten · FSK 16· Horrorfilm, Thriller, Science-Fiction-Film · Kinostart 09.09.2010

Drehbuch: Benjamin Hessler
Regie: Marvin Kren
Bildgestaltung: Moritz Schultheiß
Produktion: Moneypenny Filmproduktion in Koproduktion mit ZDF -das Kleine Fernsehspiel
Sender: ZDF

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Preise

Auswahl

New Faces Award, 2011 • Bester Nachwuchsdarsteller Theo Trebs; Viennale, 2010 • Wiener Filmpreis

Kritiken

Auswahl

kinozeit.de

„Nicht zuletzt erinnert Rammbock in seinen besten Momenten – und derer gibt es einige – daran, dass die guten Zombiefilme niemals nur um des bloßen (Schauer)Effekts willen gedreht wurden, sondern dass sie stets auch eine Parabel waren auf eine zunehmend wölfische Gesellschaft, in der der Mensch des Menschen größter Feind ist. Und selbst die Liebe, jene Allzweckwaffe gegen erodierende Lebensumstände, entlässt die wackeren Helden dieses Films allenfalls in eine mehr als fragwürdige Zukunft.“

– Joachim Kurz

critic.de

„Was in manchem Endzeitstreifen zur Pathosformel geriert – der Blick der Überlebenden aufeinander, ihre Versuche alternativer Kommunikationsformen, die in letzter Instanz das Leben retten sollen –, funktioniert hier, wie der ganze Film, mit einer sympathischen Beiläufigkeit. […] Rammbock präsentiert so einen äußerst interessanten Mikrokosmos, in dem das Altbekannte mit spielerischer Leichtigkeit daherkommt, ohne jemals in plumpe Parodie zu verfallen. Kren schafft es dabei mit Detailliebe fast jedem Klischee, wie der Endlosnachrichtenschleife im Radio, etwas abzugewinnen. Was ihm vor allem gelingt, weil er das sich immer wieder anstauende dramatische Potenzial stets mit einem recht trockenen Humor konfrontiert, welcher vor allem von der österreichischen Hauptfigur ausgeht.“

– Sascha Keilholz