Wut

Wut

Wut

Buch: Max Eipp

Als feinsinniger Teenager mit bildungsbürgerlichem Hintergrund ist Felix Laub für den jungen Berliner Türken Can und seine Gang ein willkommenes Opfer. Hilflos und ängstlich erträgt der Schüler Cans Schikanen, bis sein Vater Simon bemerkt, was Felix durchmacht. Angetrieben auch durch seine Frau Christa, stellt sich der angehende Universitätsprofessor schützend vor seinen Sohn – um festzustellen, dass die Sache so einfach nicht aus der Welt zu schaffen ist. Im ersten direkten Gespräch mit Can zeigt sich dieser von den klaren Worten des schöngeistigen Akademikers wenig beeindruckt. Simons nachfolgende Unterredung mit Cans strengem, gläubigem Vater bringt allenfalls einen Teilerfolg. CansWut konzentriert sich nun auf Felix’ Vater. Can versucht, den Akademiker privat und beruflich zu ruinieren. Schließlich schaltet Simon die Polizei ein. Dem jungen Türken droht nun ein Prozess. Gleichzeitig wird er von seinem Vater wegen seines unehrenvollen Verhaltens verstoßen. Derart in die Enge getrieben, wird Cans Hass auf Simon und seine saturierte Welt nur noch größer. Auch in Simon hat sich ein gefährliches Gemisch aus Wut, Demütigung und Ohnmacht angestaut: Die Situation eskaliert.
Quelle: https://programm.ard.de/%3Fsendung%3D2810610577268574

DE · 2006 · Laufzeit 90 Minuten · FSK 12 · Kriminalfilm, Drama, Thriller

Drehbuch: Max Eipp
Regie: Züli Aladag
Produktion: Colonia Media
Sender: WDR

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Preise

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Prädikat: besonders wertvoll

Goldene Kamera

Adolf-Grimme-Preis

Verdi-Fernsehpreis

New York Festival Gold World Medal

Kritiken

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PRESSESTIMMEN

WUT wurde schon vor der Ausstrahlung von der Kritik hoch gelobt. So nannte z. B. Peter Luley von der Süddeutschen Zeitung WUT „den mit Abstand besten Fernsehfilm der Saison“. Selbst die Katholische Nachrichten-Agentur konstatierte, dass der als „hartes TV-Drama“ (TV Hören + Sehen) angekündigte Film „zu den herausragenden Fernsehereignissen des Jahres“ gezählt werden müsse.
Der Film erreichte bei seiner Erstausstrahlung am 29. September 2006 2,67 Millionen Zuschauer (Marktanteil 12,5 Prozent). Die anschließende Diskussionsendung verfolgten 1,27 Millionen Zuschauer (10,8 Prozent Marktanteil). Der WDR aber auch die Tagespresse nannten die Quoten angesichts der Thematik der Sendungen „hervorragend“. Das „rege Interesse“ an den Sendungen drückte sich auch in 1500 Zuschaueranrufen aus, die der WDR nach den Sendungen zu Wut entgegennahm.