Arnes Nachlass

Arnes Nachlass

Arnes Nachlass

Regie: Thorsten M. Schmidt

Arne (Max Hegewald) kommt als Pflegekind in die Familie zu einem alten Freund seines Vaters. Er hofft, bei Harald (Jan Fedder), dessen Frau Elsa (Suzanne von Borsody) und deren Kindern Hans (Dennis Mojen), Wiebke (Franziska Brandmeier) und Lars (Sven Gielnik) Nähe und Geborgenheit zu finden. Aber es fällt ihm schwer, sich zu integrieren – sein Vertrauen in die Gemeinschaft ist durch sein großes Unglück erschüttert worden. Zu Wiebke allerdings fühlt er sich hingezogen, obwohl sie sich immer wieder von ihm distanziert.

Nachdem Arne durch eine Ungeschicktheit das Segelboot, das die Jugendlichen zusammen restauriert hatten, beim Stapellauf zerschellen lässt und er nach einem gemeinsamen Diebeszug vermeintlich zum Verräter wird, kommt es zum Bruch mit Wiebke und ihren Brüdern. Auch Harald ist tief enttäuscht von seinem Pflegesohn. Für Arne eine ausweglose Situation…

Quelle: https://www.moviepilot.de/movies/arnes-nachlass

DE · 2013 · Laufzeit 90 Minuten · Drama

Drehbuch: Lothar Kurzawa nach dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz
Regie: Thorsten M. Schmidt
Bildgestaltung: Hannes Hubach
Produktion: Aspekt Telefilm-Produktion in Koproduktion mit Degeto Film
Sender: NDR

"[acf

Preise

Auswahl

European Filmfestival ZOOM Barcelona/Igualada 2013 ‧ Best Director & Best TV Movie Metropolis 2013
Nominierung Deutscher Regiepreis 2013
Studio Hamburg Nachwuchspreis 2014
Günter-Strack-Fernsehpreis ‧ Bester Nachwuchsdarsteller

Kritiken

Auswahl

tittelbach.tv

„Arnes Nachlass“ erzählt die tragisch-melancholische Geschichte eines traumatisierten Teenagers. Blick-Talent Max Hegewald („Keine Angst“) ist das Gesicht, Jan Fedder die Stimme des Films. Bei aller Schwere des in die Jetztzeit transportierten, stimmig modernisierten Stoffs, die sich in surrealem Dämmerlicht und stimmungsvollen Hafen-Bildern spiegelt, besitzt die Erzählweise etwas Beiläufiges, fast Lapidares, auch wenn der Todesengel immer wieder über den Bildern schwebt. Kein Motiv wirkt überstrapaziert, kein Symbol ist zu bedeutungsträchtig. Diese Literaturverfilmung lebt durch ihre große Sinnlichkeit!

Rainer Tittelbach

Dieser Artikel stammt von https://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-2861.html