Apropos Glück

Apropos Glück

Apropos Glück

Filmeditor: Jan Ruschke

„Apropos Glück“ ist eine Komödie über den Umgang mit Krisen und die Chance zur Freiheit, die sich bietet, wenn man die Kraft hat, sich neu zu erfinden.
MAJA muss an ihrem Geburtstag erfahren, dass ihr Mann sie betrügt. Nach Feindbild und Schuldzuweisung gelingt es ihr, sich dem eigenen Lebensbild zu stellen. Und das geht nur mit wirklich guten Freunden. Zwischen Lebensalltag, Sehnsucht und Selbstironie bewegen sich die Figuren im Ringen um die Erfüllung ihrer Wünsche.
(Quelle: Relevant Film Produktion)

Ausgerechnet bei ihrer Geburtstagsfeier bricht Majas perfekte Familienwelt zusammen: Ihr Mann betrügt sie. Majas Leben steht Kopf, und ein ganzer Freundeskreis wird durcheinandergewirbelt.

Kurzerhand wirft sie ihren Mann raus. Eine Erschütterung der heilen Welt, die auch bei den beiden befreundeten Paaren Dämme brechen lässt. Alte und neue Lebenswünsche kommen hervor und sechs Menschen Mitte 40 stellen sich die Frage: Was ist für mich Glück?

Viel zu lange war allen das Glück in der Routine des Alltags abhandengekommen – das wird durch die Affäre ihres Mannes schlagartig deutlich. Maja will erst einmal gar nichts mehr von ihm wissen und befindet sich in einem emotionalen, irrationalen und teils hysterischen Chaos. Zum Glück stehen ihr die beiden Freundinnen Jule und Angela bei, feucht-fröhliche Mädelsabende inklusive.

Aber auch bei Jule und ihrem Mann Jan steht das gemeinsame Leben komplett auf dem Prüfstand. Er wollte immer als Pfarrer in einer Gemeinde arbeiten und nicht als Lehrer. Aber Jule kann sich ein Leben als Gattin eines Geistlichen nicht vorstellen.

Angela und ihr Mann Hans müssen sich eingestehen, dass sie beide ganz unterschiedliche Prioritäten haben und ihre Lebensentwürfe immer weiter auseinanderdriften.

Sechs erwachsene Menschen stellen fest, dass sie zu jung sind, um sich mit dem durchorganisierten hohlen Alltag abzufinden, und zu alt, um einfach ein halbes Leben wegzuwerfen. Das ist komisch und tragisch und ganz normal. Nur nicht für die, die mittendrin stecken in ihrem Kampf um ein erfüllteres Leben.

Regisseurin Ulrike Grote hat eine bitterböse, urkomische und liebevolle Geschichte darüber erzählt, wie es sich anfühlt, wenn man die Komfortzone des gelebten Lebens verlässt, um sich und die anderen neu zu entdecken. Dem Schauspieler-Ensemble gelingt ein liebenswerter, lustiger, teils überzeichneter, aber auch sehr authentischer Blick auf die Generation „Mitten im Leben“
(Quelle: ZDF)

TV-Film – Komödie – 2016 – Deutschland

Drehbuch: Astrid Ruppert
Regie: Ulrike Grote
Film Editing: Jan Ruschke
Produktion: Relevant Film Produktion
Sender: ZDF