TATORT – DER HERR DES WALDES
TV-Reihe
Tatort - Der Herr des Waldes
Buch: Hendrik Hölzemann/ Regie: Christian Theede
„Die Schülerin Jessi (18) hat ein Date. Aber nicht in der Disco, sie macht sich auf in den nahe gelegenen Wald am Stadtrand. Kurze Zeit später ist sie tot.
Zunächst trifft sie ein Carbonpfeil in den Oberschenkel, dann ein Messerstich mitten ins Herz. Als ein Jogger die Leiche am nächsten Tag findet, weist sie unter anderem Bissspuren auf und hat einen Zweig im Mund.
Das saarländische Ermittlerteam um die Hauptkommissare Leo Hölzer und Adam Schürk steht vor einem Rätsel, denn der Zweig im Mund weist auf einen alten Jägerbrauch hin. Handelt es sich um ein Ritualverbrechen?
Zunächst ermitteln die Kommissare im schulischen Umfeld des Opfers, befragen Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitschülerinnen und Mitschüler. Denn aus Jessis Tagebuch geht hervor: Sie hatte eine heimliche Liebe. Auf der anderen Seite: Auch verschmähte Liebhaber gab es reichlich. Und plötzlich erscheint dann auch noch Adams Vater auf der Bildfläche: Roland Schürk, der gegen Ende der ersten Folge („Das fleißige Lieschen“) aus einem 15-jährigen Koma erwacht war, behauptet zu wissen, wer der Täter ist.
Unterdessen führt eine weitere Spur die Hauptkommissarinnen Esther Baumann und Pia Heinrich nach Frankreich. Gemeinsam kommt das Team einer Lösung näher.“ (Quelle: www.daserste.de)
Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD-Mediathek verfügbar.
DE – 2021 – Fernsehfilm
Drehbuch: Hendrik Hölzemann
Regie: Christian Theede
Bildgestaltung: Tobias Schmidt
Produktion: ProSaar Medienproduktion
Sender: SR
Quelle: SR/ Manuela Meyer
Kritiken
Auswahl
SPIEGEL.DE
„Mord mit Pfeil und Bogen, Krimi-Kunst auf höchstem Niveau: Der Saar-»Tatort« über ein Gewaltverbrechen im Wald zeigt, wie ein Thriller-Plot souverän über mehrere Folgen gesponnen wird“ (…)
„Drehbuchautor Hendrik Hölzemann und Christian Theede – die beiden zeichneten auch für die Auftaktepisode des jungen Saar-Teams verantwortlich – gelingt die perfekte Verschränkung dieser gegenläufigen Dynamiken aus Aufdecken und Vertuschen. Mit Hölzemann und Theede erzählen zwei, die offenbar die erste Szene der ersten Folge noch im Kopf haben, wenn sie die letzte der zweiten entwickeln – und dann möglicherweise auch schon wieder die Erste der Dritten vor sich sehen. (…)
„Zudem finden die beiden Filmemacher in der Umgebung von Saarbrücken ein Setting, in der die aufgewühlte, komplizierte Seelenlage der Ermittler gespiegelt wird. Klippen, Sturzbäche, wildes Grün. Dieser »Tatort« besitzt neben einem starken Plot auch eine starke Optik.“ (…)
„Klug, kühl und grausam wird das Publikum in ein Schreckensszenario gelenkt, das mit dem Abspann nicht endet.“
(Quelle: spiegel.de von Christian Buß – 02.04.2021)
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