WIR SIND DIE WELLE

Wir sind die Welle

Wir sind die Welle

Drehbuch: Jan Berger (Headautor), Thorsten Wettcke, Kai Hafemeister, Ipek Zübert

„Einige Teenager träumen von einer besseren Zukunft. Ihr Anführer ist ein Neuer, der vier Mitschüler rekrutiert. Doch ihre Idee entwickelt eine bedrohliche Eigendynamik.“ (Quelle: Netflix)

DE – 2019 – Netflix Originalserie

Drehbuch: Jan Berger (Headautor), Thorsten Wettcke, Kai Hafemeister, Ipek Zübert
Executive Producer: Jan Berger
Regie: Mark Monheim, Anca Miruna Lăzărescu
Film Editing: Florian Drechsler, Friedemann Schmidt (Folge 06)
Bildgestaltung: Jan-Marcello Kahl
Produktion: Rat Pack Filmproduktion
Sender: Netflix

Kritiken

Auswahl

Fernsehserien.de

Knapp einen Monat nach Skylines“ schickt Netflix bereits die nächste deutsche Eigenproduktion an den Start. Es ist die erste, die auf einer etablierten Marke basiert. „Die Welle“ von Morton Rhue aus dem Jahr 1981 ist längst Schullektüre, ein moderner Klassiker, ein Lehrstück über Faschismus und Gruppenzwang – und auch schon im Jahr 2008 erfolgreich als Spielfilm von Regisseur Dennis Gansel umgesetzt, der nun bei der Netflix-Adaption „Wir sind die Welle“ als Produzent fungiert. Für Marken-Kontinuität wäre also gesorgt. Doch anstatt die gleiche Geschichte noch einmal im exemplarisch luftleeren Raum zu erzählen, stürzt sich „Wir sind die Welle“ mit voller Energie und spielerischer Selbstverständlichkeit in die aktuelle gesellschaftspolitische Realität.

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cineman.ch

In einer Zeit, in der immer mehr junge Leute auf die Straße gehen, um ihren Zukunftsängsten und ihrer Wut über die Versäumnisse der Politik Ausdruck zu verleihen, könnte die Geschichte nicht aktueller sein. „Wie weit würdest du gehen?“ Diese provokante Frage springt den Zuschauer schon in der ersten Folge an und gibt die Richtung vor. Die Serienschöpfer Jan Berger, Dennis Gansel und Peter Thorwarth wollen gewalttätigen Extremismus geißeln und fordern mit ihrem hochexplosiven Szenario Diskussionen regelrecht heraus.